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10.6.2009 von admin.
Wahrnehmungsstörungen – Wahrnehmungsförderung Psychomotorische Ganzheitstherapie bei Kindern mitSensorischer Integrationsstörung, ADS/ADHS oder Lese-Rechtschreib-Schwäche
Referentin:
Dr. med. Christel Kannegießer-Leitner
(Praxis für entwicklungsauffällige und behinderte Kinder, Rastatt)
Ort: Göttingen, Sanitätshaus o.r.t., Maschmühlenweg 47
Datum: 19. Juni 2009 Uhrzeit: 20.00 Uhr
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17.4.2009 von admin.

Die Rollstuhl-/Fahrradkombination
Leichtgängig, stabil und mit geprüfter Sicherheit. Mobil bleiben in Alltag und Freizeit. Anpassungen an jede Behinderung
erhältlich bei:Robert Hoening Spezialfahrzeuge GmbH Ulmer Straße 16/2, 71229 Leonberg Telefon: 0 71 52/9 79 49 - 0 Fax: 0 71 52/9 79 49 - 9 e-mail: info@hoening.com
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17.4.2009 von admin.

Einzel-Pedalo® fahren ist eine Herausforderung an die Feinkoordination des Übenden. Das Fun-Pedalo® ist jedoch der “Hammer” . Fahren nur auf dem Mittelrad wie beim Einradfahren! Geht das überhaupt? Ja es geht! Was der Sattel zum fixieren des Einrades ist hier das Festhalteseil zum Fixieren des Fun-Pedalo®. Treten Sie links tief, so müssen Sie gleichzeitig an dieser Seite mit dem Festhaltezeil dagegenziehen usw. Der feinfühlige Einsatz von Händen und Füßen gleichzeitig ist die besondere Herausforderung dieses Übungsgerätes. Manche sind daran schon verzweifelt - ab es gibt auch Könner. Zu wem gehören Sie?
Ausführung: Trittfläche 6×14 cm. Benutzeralter ab ca. 7 Jahren (sofern fit). Für bis zu einer Person. Halteseil inklusive. Mittelrad 12 Zoll luftbereift.
Festhaltestützen lassen sich an Holz-Hoerz Rollbretter, Wippbretter, Federbretter und Pedalo® mit einer Rasterbohrung von 8 mm anschrauben. Sie bieten dem Übenden einen sicheren Stand.
Ausführung Teleskopstütze höhenverstellbar von 60-90 cm, Starrstütze 80 cm hoch.
Holz-Hoerz GmbH
Lichtensteinstr. 50
D-72525 Münsingen
Zentrale + Service: 0 73 81 - 93 57 0
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17.4.2009 von admin.


Begriffserklärung
DAFO (dynamic ankle foot orthoses)
DFO (dynamic foot orthoses)Beschreibung
Dynamische Fußorthesen nach Nancy Hylton sind ein neues Konzept, das sich zur Orthesenve-
sorgung bei der ICP aus den inhibitorischen (hemmenden) Gipsen entwickelt hat. Sie werden
aus dünnem flexiblen Polypropylen hergestellt und je nach Bedarf knöchelübergreifend, mit
oder ohne Plantarflexions- oder Dorsalextensionsanschlag versehen.
Dynamische Orthesen waren und sind immer therapeutische und nicht rein orthopädische
Hilfsmittel. Sie benötigen aktive und kontinuierliche Therapie, um maximalen Nutzen zu bringen.
Indikation
Pedale CP´s: Diplegien, Hemiplegien, Tetraplegien
mit wenig Stabilität und einem starken Hypertonus, der zu Gleichgewichtsproblemen,
Bewegungseinschränkungen und zur Qualitätsverschlechterung des Stehens führt.
Kontrolle dynamischer Varus- und Valgusdeformitäten von wenig bis starkem Hypertonus.
Apedale CP´s: Diplegien, Tetraplegien
um den Hypertonus zu vermindern und dadurch alle funktionellen Bewegungen und
Aktivitäten einschließlich des unterstützten Sitzens und Stehens zu verbessern.
Kinder mit mäßiger bis starker Hypotonie und deutlicher Vorfuß- und Sprunggelenksinstabilität.
Kinder ohne CP z.B. Spina bifida, Arthrogryposis, Muskeldystrophie, mit dem Ziel, im
Falle eines Muskelungleichgewichtes Mittelstellungen und Stabilität zu schaffen.
Ziel
Sie sollen für die Stabilität der Mittelstellung im Vorfuß und im Sprunggelenk für die Hemmung
des Hypertonus und für ein verändertes Ausmaß der Sprunggelenksbeweglichkeit sorgen.
Funktionsprinzip
Die dynamischen Wölbungssysteme des Fußes werden von zahlreichen Strukturen geformt und
erhalten. Die knöchernen medialen und lateralen Längsgewölbe, Sehnen und Bänder, andere
Weichteile und Muskelfaszien garantieren Unterstützung und Kontrolle bei der Funktion dieser
Wölbungssysteme. Dynamische Wölbungen erhöhen sich, wenn das posturale System für seine
Balance und Aktivität mehr Stabilität braucht. Sie sind ein notwendiger Bestandteil aller medial-
lateralen, diagonalen und anterior-posterioren Balancereaktionen des Fußes und benötigen, um
leistungsfähig zu sein, eine gute Funktion aller knöchernen und Weichteilkomponenten.
mediales und laterales Längsgewölbe
Kontrolle der Stellung des Rückfußes durch eine Art dynamischer Steigbügel
Querwölbung im Metartasalbereich
von entscheidender Bedeutung für die Stabilität im Mittel- und Vorfuß, sowie für eine
einwandfreie Funktion der Zehen bei der Balance. Insbesondere die langen Flexoren-
sehen und die Plantarfaszie durchziehen diese Region und tragen zu einer Dynamik bei.
Grundsätzlich gibt es zwei weitere Wölbungsbereiche
unter und zwischen den Zehen, welche den Raum unmittelbar hinter den Metatarsalen
heben und aufrechterhalten. Sie ermöglichen den distalen Zehenballen stabilen und
funktionsgerechten Bodenkontakt.
Die Aktivität in diesen Wölbungsbereichen steht in direktem Zusammenhang zu posturalen
Kontrollen anderer Körperteile.
Wenn diese dynamischen Wölbungssysteme vorübergehend außer Funktion geraten, selbst
bei gesunden Erwachsenen, so führt das zu einer dramatischen Verminderung von Stabilität
und Kontrolle im Schulter-Rumpf-Hüftbereich.
Viele Menschen mit neurologischen Defiziten habe große Mängel in der Verarbeitung innerhalb
des sensorischen Systems. Oft gibt die Propriozeption nur unklare Information, wenn eigentlich
eine genaue innere Landkarte des Körpers verfügbar sein sollte, um Haltung und Bewegung zu
planen, zu organisieren und zu überwachen. Spastik kann diese Schwäche verbergen. Spastik
kann sich auch entwickeln, um beim Vorliegen von propriozeptiven Mängeln ein gewisses Ausmaß
an Stabilität und Information zu ermöglichen. Werden dynamische Orthesen eingesetzt, offenbaren
sich häufig solche Mängel und die betroffene Person hat keine Vorstellung davon wie sie sich
bewegen und was sie mit ihrem Körper tun kann.
Die Versorgung mit dynamischen Orthesen ist als Therapie zu verstehen und nicht als rein
technische Versorgung. Daher besteht ein großer Teil der Versorgung darin, die bedeutsame
sensorische Information, die mit stabiler Balance, Haltungskontrolle und Übergangsbewegungen
verbunden ist, zu organisieren
Dynamische Orthesen sorgen für eine merkliche Zunahme an aktiver Tonuskontrolle, oberer
und unterer Sprunggelenks- und Vorfußstabilisation und unterstützen die Entwicklung aktiver
Balancemechanismen. 3-4 Millimeter tiefe Bereiche für die Zehengrundgelenke und die Ferse
sorgen für die Stabilität dieser entscheidenden Vor- und Rückfußgebiete. Eine aktive Unter-
stützung des Längs-, Quer-, und Peronealgewölbesystems, sowie unter den Zehen, führt
sowohl zu einer Hemmung des Tonus, als auch zu einer Stabilität des Fußes in biomechanischer
Nullstellung und führt zu einer maximalen Aktivierung der normalen Haltungskontrolle. Diese Orthesen werden von extra geschulten Orthopädie-Meistern angefertigt unter anderem
www.reha-team-giessler.de in Albstadt
Langwatte 15-17 72458 Albstadt
07432/935580
07432/14229
Technik Krux GmbH
Kaiserstraße 38 · 76437 Rastatt
Tel.: 0 72 22 / 77 79-0 · Fax: 0 72 22 / 77 79-77
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17.4.2009 von admin.




Der NF-Walker ermöglicht den Kindern und ihren Eltern durch die gewonnene Mobilität eine gute Integration in den Alltag. Der NF-Walker kann als Mittel zum Behinderungsausgleich eingesetzt werden. Das Gerät wird genau an die motorischen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes angepasst, unter Berücksichtigung so- wohl der Gelenkstellung und Bewegungsabläufe, als auch der therapeutischen Inhalte. Deshalb beinhaltet das Konzept der NF-Walker-Versorgung eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und Therapeuten und eine regelmäßige Kontrolle der Größeneinstellung und des motorischen Status. Dazu werden Termine zur Änderung und Instandsetzung vereinbart. Nach der Anpassung / Auslieferung des NF-Walkers werden die Termine nach folgendem Schema vorgenommen: 1. Termin: ca. 4–6 Wochen nach der Anpassung 2. Termin und alle weiteren: ca. alle 3–4 Monate Die Firma EO-Funktion arbeitet im Direktvertrieb. Das Gerät wird durch qualifizierte Mitarbeiter, die ausschließlich mit dem NF-Walker arbeiten, betreut und angepasst. Während der gesamten Nutzungszeit steht dem Kind und seinen Eltern ein fester Ansprechpartner zur Verfügung.
EO-Funktion GmbH Prinz-Albrecht-Ring 8 30657 Hannover TEL: 0511- 2348160 FAX: 0511- 41089831 E-Mail: info@eo-funktion.de Web: Kinder mit Bewegungsstörungen brauchen mehr als nur Mobilität oder Korrektur der Bewegung. Mit dem NF-Walker erhält das Kind sowohl eine gute … www.eo-funktion.de
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2.4.2009 von admin.

Am Freitag, dem 20. März 2009, hatte der Allgemeine Förderverein der Lammerberg-Realschule Tailfingen zu einem Vortrag eingeladen. Der Referentin Frau Dr. med. Kannegießer-Leitner sprach über die Psychomotorische Ganzheitstherapie bei Kindern mit AD(H)S. einer Lese-Rechtschreibschwäche oder einer Rechenschwäche.
Mehr als 60 Besucher folgten mit wachsender Aufmerksamkeit den Ausführungen der Referentin.
Frau Dr. med. Kannegießer-Leitner sprach über die von ihr entwickelte Therapie beginnend bei der Diagnose bis hin zur eigentlichen Therapie. Sie untermalte ihren Vortrag mit Beispielen aus ihrer Praxis und die Zuhörer durften sich mit Zwischenfragen aktiv beteiligen, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde.
Kinder mit ADS/ADHS, LRS oder auch einer Rechenschwäche sind nicht weniger intelligent als andere - auch wenn sie Probleme haben, den Schulstoff richtig aufzunehmen und zu verarbeiten.
Gleiches gilt für Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung. Die Schwierigkeiten dieser Kinder gehen auf Wahrnehmungsst&öuml;rungen zurück. Die Psychomotorische Ganzheitstherapie ist ein interdisziplinäres Therapiekonzept unter Einbeziehung der unterschiedlichsten Methoden, die zurzeit auf diesem Gebiet eingesetzt werden.
Frau Dr. med. Kannegießer-Leitner und einige andere Therapeutinnen erstellen entsprechende Therapieprogramme, die dann von den Familien zu Hause mit den Kindern durchgeführt werden. Die Eltern werden vorher auf Elternworkshops entsprechend geschult und nach der Erstellung eines Therapieplanes genau eingearbeitet.
Über ihre Therapie hat Fr. Dr. med. Kannegießer-Leitner auch Bücher und andere Publikationen verfasst.
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31.3.2009 von admin.

Kurzbeschreibung
Die “Psychomotorische Ganzheitstherapie” grenzt sich von anderen anerkannten Therapieformen für behinderte und entwicklungsauffällige Kinder weniger durch neue Übungen ab, als durch ihr spezielles Vorgehen: die betroffenen Familien suchen lediglich zwei- bis viermal pro Jahr eine therapeutische Praxis auf. Der Therapeut untersucht gründlich den Entwicklungsstand des Patienten bezüglich seiner speziellen Stärken und Einschränkungen und erarbeitet aus diesen Erkenntnissen ein individuelles Therapieprogramm. Die Familie wird in der Praxis gründlichst in die Durchführung und die einzelnen Übungen dieses Therapieprogramms eingearbeitet. Die Therapie zerfällt somit nicht in Einzelelemente (Krankengymnastik, Ergotherapie, Logotherapie etc), sondern ist “aus einem Guß”. Überschneidungen werden vermieden, Fortschritte in einem Bereich können für einen anderen nutzbar gemacht werden. Die Autorin, Ärztin und selbst Mutter eines behinderten Kindes, konzipierte die Psychomotorische Ganzheitstherapie aus der Erkenntnis heraus, wie zeitraubend die häufigen Besuche bei verschiedenen Therapeuten sind und wie wichtig es ist, Zeit zu gewinnen für das tägliche Üben mit dem Kind. Die Psychomotorische Ganzheitstherapie kann nicht nur zur Förderung behinderter Kinder eingesetzt werden, sondern auch bei Kindern mit minimalen Teilleistungsstörungen (z.B. Lese-, Rechtschreibeschwäche) und auch bei Erwachsenen. Physiotherapeuten/Krankengymnasten, Eltern, Angehörige, Lehrer, Erzieher und Ärzte, die entwicklungsauffällige und behinderte Kinder betreuen, können von diesem Buch viel profitieren.Über den Autor
Dr. Christel Kannegießer-Leitner, Ärztin und Mutter von vier Kindern, entwickelt ihr Konzept der Psychomotorischen Ganzheitstherapie, indem sie ihre Arbeit interdisziplinär ausrichtet und gleichzeitig die Möglichkeit aufzeigte, wie die aktive Mitarbeit engagierter Eltern wesentlich zu stärken ist.
1993 eröffnete sie in Rastatt ihre Praxis, in der sie Therapieprogramme u.a. für entwicklungsauffällige Kinder erstellt. Inzwischen hat sie aufgrund der großen Nachfrage weitere Kollgeinnen in ihre Arbeitsweise eingearbeitet.
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27.3.2009 von admin.
Hier der link für nähere Informationen
http://nachrichten.t-online.de/c/18/02/59/62/18025962.html
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27.3.2009 von admin.
Nachdem im Dezember 2008 ein zweiter Antrag der Grünen und der SPD zur Anerkennung der Integrativen Waldorfschule Emmendingen als integrative Ersatzschule im Schulausschuss des Baden Württembergischen Landtages scheiterte, hat nun das Verwaltungsgericht in Freiburg der Schule erlaubt, geistig behinderte Schüler mit nicht behinderten Mitschülern zusammen zu unterrichten. Vorausgegangen war ein Streit über den seit 10 Jahren bestehenden Integrationsversuch der Waldorfschule Emmendingen. Die Regierungsfraktion von CDU und FDP verlangte, dass die Waldorfschule entweder eine Sonderschule für Geistigbehinderte unter ihrem Dach gründete oder ein Außenklassenmodel wählen sollte. Da das Inklusivschulmodell, welches die Waldorfschule Emmendingen wünscht, gegen das Schulgesetz verstoße und somit genehmigungspflichtig sei. Es gäbe dafür aber keine Mehrheit bei den Regierungsparteien.Dazu sollte man nun aber wissen, dass der Bundestag gerade erst die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen unterzeichnet hat. Diese Konvention sieht ausdrücklich die Integration von Kindern mit Behinderten in die allgemeinen Schulen vor. Die Weigerung der Genehmigung ist somit ein Verstoß gegen die Zielsetzungen dieser Konvention, zu der sich die Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich verpflichtet hat.Das Kultusministerium Baden Württemberg will nun prüfen, ob das Land gegen diese Entscheidung in Berufung geht. Dies obwohl durch die Praxis auch in anderen Ländern eindeutig bewiesen ist, dass die Einbeziehung der behinderten Kinder und Jugendlichen aller Begabungsstufen die soziale Kompetenz, das Empathievermögen und damit auch die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer in sehr viel höherem Maße zu fördern vermag als das selektive Schulsystem, welches von der Landesregierung bevorzugt wird.Wollen wir hoffen, dass sich das Kultusministerium nicht erneut gegen UN-Konvention stellt und mal wieder darauf besteht, dass Schulpolitik Sache der Länder ist. admin März 2009
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24.2.2009 von admin.
Bausteine der kindlichen Entwicklung: Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes (Gebundene Ausgabe)von Anna Jean Ayres (Autor), Inge Flehmig (Übersetzer), Rolf W. Flemig (Übersetzer) “Worte benutzt man zum Zwecke der Kommunikation …”
EUR 27,95
Aus der Amazon.de-RedaktionJ
Jean Ayres war während ihrer 20-jährigen Tätigkeit an der University of California eine der Vorreiterinnen und führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Beschäftigungstherapie mit Kindern. Ihr nunmehr in vierter Auflage (Erstauflage 1984) vorliegendes Werk zu Störungen der sensorischen Integration hat nach wie vor nichts von seiner Bedeutung verloren und wird hoffentlich weitere, dringend notwendige Aufklärungsarbeit im Bereich der kindlichen Störungen leisten. Die Autorin erklärt zunächst, über welche Funktionsmechanismen das menschliche Gehirn sensorische Inputs integriert. Im zweiten Teil werden unterschiedliche Störungen der sensorischen Integration beschrieben; es werden theoretische Zusammenhänge dargestellt und konkrete symptomatische Auswirkungen beim Kinde erklärt. Im dritten Teil werden Interventionen vorgestellt: “Was kann beim Auftreten solcher Störungen getan werden?” Ayres beschreibt auf präzise und anschauliche Art und Weise diese Störungen, die sich dadurch charakterisieren, dass das kindliche Gehirn den Zustrom sensorischer Impulse nicht ausreichend prozessieren kann, um genaue Informationen über sich selbst und die Umwelt zu erlangen. Diese Problematik äußert sich in Symptomen, die hunderttausenden Eltern und Lehrern bekannt sein dürften: Überaktivität und Ablenkbarkeit, Verhaltensprobleme, Verzögerungen in der Sprachentwicklung, Beeinträchtigungen der Koordination und Lernprobleme. Das Buch wurde ganz gezielt nicht “nur” für Therapeuten, sondern insbesondere auch für Eltern und Lehrer geschrieben, um diesen Personengruppen einen detaillierten und verständlichen Einblick in die Hintergründe der kindlichen Probleme zu ermöglichen, mit denen sie regelmäßig konfrontiert sind und denen viele ratlos gegenüberstehen.
Ein Gewinn bringender Band, der nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. –Christoph Hölting Kurzbeschreibung
Jean Ayres’ Therapiekonzept wird seit Jahrzehnten eingesetzt und ihr Buch hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Der Erfolg dieses Standardwerkes liegt in dem schlüssigen Therapiekonzept und in der allgemeinverständlichen Sprache, die Eltern und Therapeuten gleichermaßen erreicht. Das Buch richtet sich an Eltern, Familienangehörige und an alle Berufsgruppen, die lernbehinderte, verhaltensgestörte oder hirngeschädigte Kinder pädagogisch und therapeutisch betreuen.
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